Fahrradfreizeit am Bodensee

 


 

Gerhard Polt in Altbach (16.2.2008)

Am vergangenen Samstag kam Gerhard Polt auf Einladung des CVJM für einen Auftritt in die seit Monaten ausverkaufte Altbacher Gemeindehalle. Ohne Mikrophon und nur mit einem Stuhl als Bühnendekoration, auf den er sich während des ganzen Abends aber nicht setzte, bot der unter anderem mit der Goldenen Kamera und dem Grimme-Preis ausgezeichnete bayerische Kabarettist ein überaus kurzweiliges und sehr unterhaltsames Programm, das vom Publikum mit Begeisterung aufgenommen wurde.

Gerhard Polt schlüpfte während seiner berühmten Monologe in die verschiedensten Rollen wie zum Beispiel die des Konservators, der seine Kunstwerke vor vandalistischen Akten schützen will („klebt der seinen Kaugummi in das Antlitz des König Ludwig“) und feststellt, dass es heutzutage Menschen gibt, die es früher nicht gegeben hat. Zumindest in Bayern nicht. Dies belegte er mit einem Beispiel eines zugereisten Siemens-lers, der es doch tatsächlich fertig bringt, eine Weißwurst zu grillen. Mit Nichtschwimmern zeigte er wenig Mitleid, da es doch nur logisch sei, wenn ein Nichtschwimmer ersäuft. Tragisch sei es nur, wenn ein Schwimmer ersäuft. Polt klärte auch über die Zusammenhänge in Europa auf („Wir Bayern waren Byzanz!“) und unterzog einen Finnen („Ich hab seinen Bierdeckel gesehen. Der Mann war wirklich Finne.“) einem Test, um zu überprüfen, ob die Pisasieger wirklich so gescheit sind und mußte feststellen, dass der nicht mal die Schlacht von Ampfing kannte. Als praktischen Tipp bekam man auf den Weg, dass man auf Grund der mangelnden Transparenz auf keinen Fall sein Bier aus einem Steinkrug trinken sollte, sondern nur aus einem Glaskrug, um einen eventuell darin schwimmenden „mir persönlich nicht bekannten“ Auswurf („der Auswurf ist die Auster des kleinen Mannes“) zu sehen. Man kann den bayerischen Kabarettisten nur unzureichend beschreiben – man muss ihn selbst erlebt haben. Erst nach zwei Zugaben durfte Gerhard Polt die Heimreise an den Schliersee antreten. Um es mit einem Zitat Polts zu sagen: Respekt!

Ein großes Dankeschön geht an die 25 Helfer, die diesen Abend erst möglich gemacht haben, an Herrn Trapp für seine Unterstützung bei der Technik sowie beim Auf- und Abbau und an unsere Sponsoren.

 


 

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