Unter dem Motto „Play Luther“ haben die beiden Schauspieler Lukas Ullrich und Till Florian Beyerbach das Leben Martin Luthers, die damalige Zeit und die heutigen Auswirkungen der Taten Luthers dargestellt. In einer gut gefüllten Gemeindehalle in Altbach haben die beiden in Esslingen geborenen Schauspieler das Wirken Luthers in einem musikalischen Theaterstück gekonnt umgesetzt.
Im nächsten Jahr werden an verschiedenen Stellen 500 Jahre Reformation gefeiert, daher ist nun der Auftakt gemacht. Die lebendige Geschichte dieses Mannes mit seiner Frau, war der Ursprung vieler evangelischer Pfarrersfamilien. Die Kirche wurde damals aus ihrer Ruhe gerissen und die Auswirkungen sind heute noch deutlich zu spüren. Jörg Reutter und Thomas Nußbaum, die beiden Vorsitzenden der beiden CVJM-Vereine Altbach und Plochingen, konnten viele Besucher in der Gemeindehalle begrüßen. Ein sehr kurzweiliger Abend, bei dem extrem viel Geschichte spielerisch erzählt wurde, fand viel Applaus. Die Texte von Luther wurden mit neuen Rhythmen gesungen und das tolle und doch einfache Bühnenbild nahm die Zuschauer in ihren Bann. Natürlich wurden auch die dunklen Seiten von Luther beschrieben. In der Pause konnten sich die Gäste mit Brötchen und Getränken reichlich versorgen. Nach fast 2 Stunden haben alle Besucher viel Geschichte erlebt und auch begriffen, dass die Thesen von Luther heute noch viel Bedeutung haben.

Bei sommerlichen Temperaturen fand am 24. Spetember unser Parkplatzfest statt. Nach dem Gottesdienst, der von Pfarrer Weiß, dem Posaunenchor und unserer Gitarrengruppe "Saitensprünge" gestaltet wurde, konnte man bei Gegrilltem sowie Kaffee und Kuchen den Mittag in der Sonne auf dem Parkplatz der Christuskirche verbringen. Die "Saitensprünge" spielten nach dem Essen - zum Teil mit Unterstützung von zwei Querflöten - noch ein paar Stücke und luden zum Mitsingen ein. Für die Kinder gab es Bastelangebote, die großen Anklang fanden.

Unsere Gitarrengruppe "Saitensprünge"

Bei unserem Volleyballturnier nahmen in diesem Jahr 6 Mannschaften teil. Nach spannenden Spielen stand das Ergebnis fest:

1. Volleyknaller

2. TV Zell

3. CVJM Sulzgries

4. CVJM Plochingen

5. CVJM Altbach

6. Wulle-Baller

Die Siegermannschaft 

1. Platz - Volleyknaller Unsere Mannschaft

Winterfreizeit im Bergheim Unterjoch (27.-29. Januar)

Am vergangenen Wochenende durften die 21 Teilnehmer unserer Winterfreizeit wieder die Gastfreundschaft und das gute Essen bei Katharina und Frieder Klöckner im Bergheim Unterjoch genießen. Bei bestem Wetter standen Ski bzw. Snowboard, Extrem-Schneeschuhwanderung und Spaziergänge auf dem Programm. Natürlich konnten wir auch dieses Mal keinen Bogen um die Moorhütte machen und unsere Spieleabende sowie der große neue Anbau mit Tischtennisplatte, Tischfußball und einer Kletterwand fand ebenfalls großen Anklang. Wir freuen uns schon auf die nächste Winterfreizeit!

 

 

Gerhard Polt und die Well-Brüder aus'm Biermoos (4. Februar)

Unter dem Titel „Gehobene Unterhaltung mit humanitärem Beigeschmack“  luden Gerhard Polt und die Well-Brüder aus’m Biermoos die Zuschauer am 4. Februar in das Neckar Forum nach Esslingen ein und die folgten dieser Einladung so zahlreich, dass die Veranstaltung bereits kurz vor Weihnachten ausverkauft war. Die bayrischen Kabarettlegenden, die ihrerseits auf Einladung des CVJM Altbach kamen, begeisterten das Publikum mit virtuoser Volksmusik (nicht zu verwechseln mit volkstümlicher Musik), klassischen Musikstücken und einer beeindruckenden Bühnenpräsenz.

Vor allem Christoph „Stofferl“ Well, der früher Solotrompeter und Soloharfenist bei den Münchner Philharmonikern war, sorgte mit seinen Trompetenstücken für Beifallstürme im Publikum. Auch als er authentisch mit Wollmütze und tiefhängender Lederhose den Rapper „Little Milli“ spielte und vehement in einem Protestlied 40 Cent für einen Liter Milch für die Milchbauern einforderte, gab er eine starke Figur ab.

Sowohl die Anzahl als auch die Musikalität, mit der die Well-Brüdern die Instrumente spielten, war beindruckend. Unter anderen brachten sie Harfe, Trompete, Querflöte, Pikkoloflöte, Akkordeon, Kontrabass, Geige, Tuba, Drehleier, Gitarre und das Alphorn zum Klingen. Das Alphorn hat es den Well-Brüdern besonders angetan, da ihrer Aussage nach „alle Lieder eigentlich erstmal fürs Alphorn geschrieben wurden.“

Gerhard Polt macht das, was ihn seit Jahrzenten unvergleichlich und unerreicht macht. Scheinbar völlig unbeteiligt sitzt er während der Stücke der Well-Brüder auf der Bühne, um dann seine skurrilen Charaktere auftreten zu lassen. Da gibt es zum Beispiel den bestechlichen Landrat, der den geschenkten Dom Perignon trinkt und dem Sparkassendirektor den Privatweg zu seiner Alm asphaltiert oder den Großvater, der seinem Enkel Geschichte erklärt („Hätten wir damals den ersten Weltkrieg gewonnen, hätt‘s den zweiten nimmer gebraucht.“). Sein großes Können offenbart Gerhard Polt auch in dem Stück, in dem er eine überdrehte Radiomoderatorin mit hoher Stimme spielt, die einen Alkoholsportler interviewt und versucht, ihm Skandale und Entgleisungen zu entlocken.

Zum Abschluss intonierten Gerhard Polt und die Well-Brüder das Stück „Emambele“, bei dem Gerhard Polt laut singend und tänzelnd erneut seine vielfältigen Entertainer Qualitäten unter Beweis stellte.

Der lang anhaltende Beifall war die Bestätigung für eine herausragende Darbietung.

Ein herzliches Dankeschön geht an unsere Mitarbeiter und an unsere Sponsoren. Der Gewinn dieser Veranstaltung wird zur Finanzierung der hauptamtlichen Leiterin unserer Jungschararbeit verwendet.

Zusätzliche Informationen